Consulting vs. Digi­tale Platt­form – womit bin ich besser beraten?

Jeder kennt sie: große Consultingfirmen wie EY oder PWC. Allein in Deutschland machen 20.000 Unternehmensberatungen mit rund 198.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 35,7 Milliarden Euro. Ein riesiger Markt, der zum einen bewundert, zum anderen sehr kritisch betrachtet wird.

Gerade mittelständische Unternehmen sind oft skeptisch im Umgang mit Beratern und den damit verbundenen Investitionen. Doch welche Vor- und Nachteile hat Consulting? Und wie schneidet es im direkten Vergleich zu modernen, digitalen Plattformen ab? Diesen Fragen wollen wir genauer auf den Grund gehen.

Was bedeutet Consulting?

Laut Gablers Wirtschaftslexikon ist Consulting „die individuelle Aufarbeitung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen durch Interaktion zwischen externen, unabhängigen Personen oder Beratungsorganisationen und einem um Rat nachsuchenden Klienten.“

Konkret bieten in der Unternehmensberatung – auch Consulting genannt – Berater (bzw. Consultants) anderen Unternehmen eine Beratung als Dienstleistung an. Die Beratung kann dabei in unterschiedlichen Bereichen stattfinden. Dazu zählen zum Beispiel Managementberatung, Personalberatung, IT-Beratung oder Wirtschaftsprüfung.

Wer sind die bekannten Consulting-Firmen?

Weltweit gibt es die sogenannten „Big Four“ unter den Beratungsgesellschaften, welche den größten Umsatz verzeichnen.

  • Deloitte: 47,6 Mrd. US$, Hauptsitz: New York (US)
  • PWC (PricewaterhouseCoopers): 42,5 Mrd. US$, Hauptsitz: London (UK)
  • EY (Ernst & Young): 37,2 Mrd. US$, Hauptsitz: London (UK)
  • KPMG: 29,75 Mrd. US$, Hauptsitz: Zug (CH)

Neben den weltweit führenden Big Four gibt es in Deutschland noch zwei weitere große Player: viele deutsche Unternehmen vertrauen auf die Roland Berger Holding oder Accenture, wenn es um Beratungsdienstleistungen geht.

Was sind die Vorteile von Consulting?

Vertraut man sich einer Beratungsfirma an, bekommt man als Unternehmen einen persönlichen Ansprechpartner. Dieser weist oft gute Kenntnisse in der eigenen Branche oder den zu verbessernden Bereichen auf und begleitet optimalerweise den kompletten Consulting-Prozess.

Viele Beratungsfirmen spezialisieren sich auf bestimmte Fachgebiete und haben demnach einen großen Pool an Fachwissen. Man kann als Unternehmen also nicht nur von Expertenwissen in einem Fach profitieren, sondern auch oft weitere Unternehmensbereiche mit der gleichen Consulting-Firma angehen. Des Weiteren haben große Beratungshäuser viele Mitarbeiter und Klienten und können so auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Im Gegensatz zu einem internen Ansatz, Review o.ä., birgt Consulting den Vorteil einer externen Sichtweise. Eigene Mitarbeiter und Führungskräfte haben zwar einerseits vermutlich den besten fachlichen Einblick, sind aber andererseits oft „betriebsblind“. Eine neutrale Sichtweise hilft, über die Jahre gewachsene Prozesse zu entwirren, als gegeben angesehene Dinge zu hinterfragen und dadurch Optimierungspotenziale auszumachen.

Was sind die Nachteile von Consulting?

  • Hoher Kostenaufwand
  • Zeitintensiv
  • Bindungen & Abhängigkeiten
  • „Fremdkörper“

Ein externer Berater ist teuer. Zusätzlich zu den Aufwänden für die Beratung an sich, kommen meist Zuschläge für Anreise, Unterkunft, Einarbeitung in die Materie, Workshops sowie Nachbereitung oder begleitende Angebote. Das kann schnell tief ins Geld gehen und Budgets sprengen bzw. Einsparungen in anderen Bereichen notwendig machen

Holt man sich einen Consultant ins Haus, müssen auch andere Mitarbeiter Ressourcen freimachen. Zuweilen kann eine solche Beratung – sofern sie gut und umfassend ist – also sehr zeitintensiv sein und viele Personen in verschiedenen Bereichen und Positionen für Befragungen vereinnahmen

Je nach Vereinbarung und Vertrag kommen mit dem Consulting oft längerfristige Bindungen zustande. Dessen sollte man sich als Unternehmen immer bewusst sein und den Partner entsprechend sorgfältig und vorausschauend auswählen.

Hat man sich für eine Consultingfirma entschieden, begibt man sich zudem in eine Abhängigkeit. Ergebnisse, Handlungsempfehlungen, Knowhow, Tools und Lösungen liegen damit in externer Hand. Auch mögliche Dienstleister, die einem im Rahmen des Consultings ans Herz gelegt werden, sind oftmals in Partnerschaften mit den Consulting-Häusern und nicht zwingend die beste Option für das individuelle Unternehmen.
Zudem sollten Verträge immer auf Sonder-Klauseln bezüglich Kündigung, Zusammenarbeit mit anderen Consultants etc. gecheckt werden, um hier keine zu große Abhängigkeit zu schaffen.

Viele Unternehmen haben Probleme oder Bedenken damit, sich einen „Fremdkörper“ ins eigene Haus zu holen. Verständlich gibt man doch detailreiche Einsichten zu seinen Zahlen, Plänen, Strategie sowie weitere Interna heraus. Zuständigkeiten und Datenschutz, die vorher in der eigenen Hand lagen, werden abgegeben. Somit muss man dem Consultant auch großes Vertrauen entgegenbringen (können). Zudem müssen auch die eigenen Mitarbeiter klar gebrieft werden, alle relevanten Informationen an eine externe Person herauszugeben – hier gibt es oftmals innere Blockaden oder Ängste „etwas Falsches zu sagen“.

Gibt es Alternativen zu Consulting?

Für viele Gebiete gibt es heute digitale Alternativen, die bei Prozess-Optimierung unterstützen und manuelle Arbeiten abnehmen. Ob Tools zur Verwaltung von Bewerbern für das Personalmanagement oder eine Buchhaltungs-Software für das Rechnungswesen. Die Möglichkeiten scheinen hier unendlich und immer wieder stoßen neue, innovative Ideen auf den Markt, die unser Arbeitsleben vereinfachen sollen.

Viele dieser Programme und Plattformen verfügen über automatisierte Prozesse, Handlungsempfehlungen und User-Hilfen, die dadurch eine Art Beraterfunktion einnehmen. Weiterhin basieren die Systeme oft auf neuesten Technologien wie KI, nutzen Big Data und spucken damit wertvolle Daten und Zahlen über die eigenen Prozesse aus. So können Bereiche mit Handlungsbedarf leicht aufgedeckt und anhand konkreter KPI optimiert werden. Doch können solche digitalen Plattformen einen Consultant ersetzen?

Was sind die Vorteile von digitalen Plattformen?

  • Ständige Verfügbarkeit
  • Datenaktualität
  • Kostengünstig
  • Speicherbares Wissen
  • Möglichkeit zu Coworking

Im Gegensatz zu einem Consultant, ist eine digitale Plattform immer verfügbar. Auf Daten und Lösungen kann jederzeit – und oft auch per App – zugegriffen werden. Lästige Terminvereinbarungen oder Wartezeiten mit „Leerlauf“ gibt es hier also nicht.

Das Online-Dasein der Plattformen sowie Datenbanken mit regelmäßigen Updates im Hintergrund, bleiben die Systeme aktuell. Künstliche Intelligenz nimmt Veränderungen und Trends automatisiert wahr und passt seine Handlungsempfehlungen entsprechend an.

Sind die Lizenzen einmal erworben oder das Programm gekauft, steht es dauerhaft zur Verfügung und verursacht keine neuen Kosten. Lediglich für eine Einführung oder den Zukauf weiterer Lizenzen muss etwaig Budget eingeplant werden.

Digitale Plattformen bergen darüber hinaus zwei entscheidende Vorteile: Erarbeitetes „Wissen“ jeglicher Art speichert sich in Form von Daten, Berichten, Auswertungen und Historien automatisiert ab. Wechseln also Mitarbeiter oder Zuständigkeiten, sind vergangene Entscheidungen und Entwicklungen leicht nachzuvollziehen.

Außerdem bieten digitale Lösungen meist Möglichkeiten zu Coworking durch mehrere Zugänge bzw. User, die sich z.B. gegenseitig Tasks zuweisen, mit Usernamen verlinken oder gemeinsame Listen/Ordner anlegen können. Somit spielen Orts- und Zeitunterschiede zwischen Kollegen und Teams keine Rolle mehr. Jeder kann ohne Informationsverluste oder Verzögerungen am aktuellen Stand weiterarbeiten.

Was sind die Nachteile von digitalen Plattformen?

Zu Beginn jeder Nutzung und Akzeptanz eines digitalen Tools steht die Einarbeitung in das System. Das bedeutet, dass Mitunter etwas Zeit eingerechnet werden muss, bis der/die Mitarbeiter das System gut, richtig und schnell bedienen können.

Das beste Tool nützt nichts, wenn es nicht verwendet wird. Der Erfolg ist also abhängig von der Nutzung. Nur wenn das Management die Nutzung promotet bzw. durchsetzt, können Ergebnisse entstehen. Ein adäquater Kick-Off, Plan und Reviews sind deshalb ratsam, um das System optimal zu nutzen und in den Arbeitsalltag und dessen Prozesse zu integrieren.

SalsUp vereint die Vorteile beider Ansätze

Wer sein Unternehmen im Bereich Innovationsmanagement oder Digitalisierung aufrüsten möchte, kann sich mit SalsUp eine digitale Plattform an die Seite holen. Das Beste? Unser Konzept vereint die Vorteile beider Ansätze: Consulting und digitale Methoden.

SalsUp ist der erste, europaweite Marktplatz für Innovation, auf dem StartUps, Mittelstand und Sals Angels zusammenfinden. Unternehmen können aus über 60.000 StartUps nach passenden Partnern und Produkten suchen sowie selbst Gesuche einstellen.

So können im persönlichen Portfolio interessante StartUps sowie Suchanfragen mit speziellen Filtern gespeichert werden. Speist die Datenbank neue Einträge ein, die zu ihren gespeicherten Suchen passen, bekommen Unternehmen automatisch Benachrichtigungen per E-Mail oder Push Notifikation.

Die persönliche Betreuung kommt nicht zu kurz

Neben der großen Database sowie der automatisierten und manuellen Bewertung der StartUps als Entscheidungshilfe stellen unseren Kunden zwei Arten von persönlichen Ansprechpartnern zur Seite:

Consultants unterstützen den Mittelstand bei den ersten Schritten in Richtung Plattform. Sie sind der erste Ansprechpartner und beraten zu den Möglichkeiten und Konditionen der Plattform. Das Team wird stetig ausgebaut und deckt derzeit mit einem Netz von X Beratern die gesamte DACH-Region ab.

Ein persönlicher SalsUp Scout übernimmt das Onboarding nach der Registrierung eines Unternehmens. In einem Online-Termin werden alle Funktionen der Plattform erklärt, um eine optimale Nutzung sicherzustellen. Bei Bedarf können außerdem weitere Termine gebucht werden, bei denen zum Beispiel eine konkrete Suchanfrage mit gewissen Anforderungen besprochen und im Nachgang unterstützt werden kann.

Fazit: Auch vor Consulting macht die Digitalisierung nicht halt

Wir haben gesehen, dass viele neue Entwicklungen den Markt erobern. Innovative Tools können dabei den Platz von Consultants einnehmen und nachhaltig Wissen im Unternehmen aufbauen. Entscheidend sind hier wie immer Strategie und die aktive Nutzung der Systeme, um maximalen Mehrwert zu generieren.

Wir dürfen gespannt bleiben, welche weiteren Bereiche als nächstes von Trend-Technologien erobert werden.

Zahlen zu diesem Artikel:
https://de.statista.com/themen/713/unternehmensberatung/
https://de.statista.com/themen/2616/deloitte/
https://de.statista.com/themen/2615/kpmg/
https://de.statista.com/themen/2691/ernst-und-young/
https://de.statista.com/themen/2127/pricewaterhousecoopers/

Consulting vs. Digi­tale Platt­form – womit bin ich besser beraten?

Jeder kennt sie: große Consultingfirmen wie EY oder PWC. Allein in Deutschland machen 20.000 Unternehmensberatungen mit rund 198.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 35,7 Milliarden Euro. Ein riesiger Markt, der zum einen bewundert, zum anderen sehr kritisch betrachtet wird.

Gerade mittelständische Unternehmen sind oft skeptisch im Umgang mit Beratern und den damit verbundenen Investitionen. Doch welche Vor- und Nachteile hat Consulting? Und wie schneidet es im direkten Vergleich zu modernen, digitalen Plattformen ab? Diesen Fragen wollen wir genauer auf den Grund gehen.

Was bedeutet Consulting?

Laut Gablers Wirtschaftslexikon ist Consulting „die individuelle Aufarbeitung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen durch Interaktion zwischen externen, unabhängigen Personen oder Beratungsorganisationen und einem um Rat nachsuchenden Klienten.“

Konkret bieten in der Unternehmensberatung – auch Consulting genannt – Berater (bzw. Consultants) anderen Unternehmen eine Beratung als Dienstleistung an. Die Beratung kann dabei in unterschiedlichen Bereichen stattfinden. Dazu zählen zum Beispiel Managementberatung, Personalberatung, IT-Beratung oder Wirtschaftsprüfung.

Wer sind die bekannten Consulting-Firmen?

Weltweit gibt es die sogenannten „Big Four“ unter den Beratungsgesellschaften, welche den größten Umsatz verzeichnen.

  • Deloitte: 47,6 Mrd. US$, Hauptsitz: New York (US)
  • PWC (PricewaterhouseCoopers): 42,5 Mrd. US$, Hauptsitz: London (UK)
  • EY (Ernst & Young): 37,2 Mrd. US$, Hauptsitz: London (UK)
  • KPMG: 29,75 Mrd. US$, Hauptsitz: Zug (CH)

Neben den weltweit führenden Big Four gibt es in Deutschland noch zwei weitere große Player: viele deutsche Unternehmen vertrauen auf die Roland Berger Holding oder Accenture, wenn es um Beratungsdienstleistungen geht.

Was sind die Vorteile von Consulting?

Vertraut man sich einer Beratungsfirma an, bekommt man als Unternehmen einen persönlichen Ansprechpartner. Dieser weist oft gute Kenntnisse in der eigenen Branche oder den zu verbessernden Bereichen auf und begleitet optimalerweise den kompletten Consulting-Prozess.

Viele Beratungsfirmen spezialisieren sich auf bestimmte Fachgebiete und haben demnach einen großen Pool an Fachwissen. Man kann als Unternehmen also nicht nur von Expertenwissen in einem Fach profitieren, sondern auch oft weitere Unternehmensbereiche mit der gleichen Consulting-Firma angehen. Des Weiteren haben große Beratungshäuser viele Mitarbeiter und Klienten und können so auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Im Gegensatz zu einem internen Ansatz, Review o.ä., birgt Consulting den Vorteil einer externen Sichtweise. Eigene Mitarbeiter und Führungskräfte haben zwar einerseits vermutlich den besten fachlichen Einblick, sind aber andererseits oft „betriebsblind“. Eine neutrale Sichtweise hilft, über die Jahre gewachsene Prozesse zu entwirren, als gegeben angesehene Dinge zu hinterfragen und dadurch Optimierungspotenziale auszumachen.

Was sind die Nachteile von Consulting?

  • Hoher Kostenaufwand
  • Zeitintensiv
  • Bindungen & Abhängigkeiten
  • „Fremdkörper“

Ein externer Berater ist teuer. Zusätzlich zu den Aufwänden für die Beratung an sich, kommen meist Zuschläge für Anreise, Unterkunft, Einarbeitung in die Materie, Workshops sowie Nachbereitung oder begleitende Angebote. Das kann schnell tief ins Geld gehen und Budgets sprengen bzw. Einsparungen in anderen Bereichen notwendig machen

Holt man sich einen Consultant ins Haus, müssen auch andere Mitarbeiter Ressourcen freimachen. Zuweilen kann eine solche Beratung – sofern sie gut und umfassend ist – also sehr zeitintensiv sein und viele Personen in verschiedenen Bereichen und Positionen für Befragungen vereinnahmen

Je nach Vereinbarung und Vertrag kommen mit dem Consulting oft längerfristige Bindungen zustande. Dessen sollte man sich als Unternehmen immer bewusst sein und den Partner entsprechend sorgfältig und vorausschauend auswählen.

Hat man sich für eine Consultingfirma entschieden, begibt man sich zudem in eine Abhängigkeit. Ergebnisse, Handlungsempfehlungen, Knowhow, Tools und Lösungen liegen damit in externer Hand. Auch mögliche Dienstleister, die einem im Rahmen des Consultings ans Herz gelegt werden, sind oftmals in Partnerschaften mit den Consulting-Häusern und nicht zwingend die beste Option für das individuelle Unternehmen.
Zudem sollten Verträge immer auf Sonder-Klauseln bezüglich Kündigung, Zusammenarbeit mit anderen Consultants etc. gecheckt werden, um hier keine zu große Abhängigkeit zu schaffen.

Viele Unternehmen haben Probleme oder Bedenken damit, sich einen „Fremdkörper“ ins eigene Haus zu holen. Verständlich gibt man doch detailreiche Einsichten zu seinen Zahlen, Plänen, Strategie sowie weitere Interna heraus. Zuständigkeiten und Datenschutz, die vorher in der eigenen Hand lagen, werden abgegeben. Somit muss man dem Consultant auch großes Vertrauen entgegenbringen (können). Zudem müssen auch die eigenen Mitarbeiter klar gebrieft werden, alle relevanten Informationen an eine externe Person herauszugeben – hier gibt es oftmals innere Blockaden oder Ängste „etwas Falsches zu sagen“.

Gibt es Alternativen zu Consulting?

Für viele Gebiete gibt es heute digitale Alternativen, die bei Prozess-Optimierung unterstützen und manuelle Arbeiten abnehmen. Ob Tools zur Verwaltung von Bewerbern für das Personalmanagement oder eine Buchhaltungs-Software für das Rechnungswesen. Die Möglichkeiten scheinen hier unendlich und immer wieder stoßen neue, innovative Ideen auf den Markt, die unser Arbeitsleben vereinfachen sollen.

Viele dieser Programme und Plattformen verfügen über automatisierte Prozesse, Handlungsempfehlungen und User-Hilfen, die dadurch eine Art Beraterfunktion einnehmen. Weiterhin basieren die Systeme oft auf neuesten Technologien wie KI, nutzen Big Data und spucken damit wertvolle Daten und Zahlen über die eigenen Prozesse aus. So können Bereiche mit Handlungsbedarf leicht aufgedeckt und anhand konkreter KPI optimiert werden. Doch können solche digitalen Plattformen einen Consultant ersetzen?

Was sind die Vorteile von digitalen Plattformen?

  • Ständige Verfügbarkeit
  • Datenaktualität
  • Kostengünstig
  • Speicherbares Wissen
  • Möglichkeit zu Coworking

Im Gegensatz zu einem Consultant, ist eine digitale Plattform immer verfügbar. Auf Daten und Lösungen kann jederzeit – und oft auch per App – zugegriffen werden. Lästige Terminvereinbarungen oder Wartezeiten mit „Leerlauf“ gibt es hier also nicht.

Das Online-Dasein der Plattformen sowie Datenbanken mit regelmäßigen Updates im Hintergrund, bleiben die Systeme aktuell. Künstliche Intelligenz nimmt Veränderungen und Trends automatisiert wahr und passt seine Handlungsempfehlungen entsprechend an.

Sind die Lizenzen einmal erworben oder das Programm gekauft, steht es dauerhaft zur Verfügung und verursacht keine neuen Kosten. Lediglich für eine Einführung oder den Zukauf weiterer Lizenzen muss etwaig Budget eingeplant werden.

Digitale Plattformen bergen darüber hinaus zwei entscheidende Vorteile: Erarbeitetes „Wissen“ jeglicher Art speichert sich in Form von Daten, Berichten, Auswertungen und Historien automatisiert ab. Wechseln also Mitarbeiter oder Zuständigkeiten, sind vergangene Entscheidungen und Entwicklungen leicht nachzuvollziehen.

Außerdem bieten digitale Lösungen meist Möglichkeiten zu Coworking durch mehrere Zugänge bzw. User, die sich z.B. gegenseitig Tasks zuweisen, mit Usernamen verlinken oder gemeinsame Listen/Ordner anlegen können. Somit spielen Orts- und Zeitunterschiede zwischen Kollegen und Teams keine Rolle mehr. Jeder kann ohne Informationsverluste oder Verzögerungen am aktuellen Stand weiterarbeiten.

Was sind die Nachteile von digitalen Plattformen?

Zu Beginn jeder Nutzung und Akzeptanz eines digitalen Tools steht die Einarbeitung in das System. Das bedeutet, dass Mitunter etwas Zeit eingerechnet werden muss, bis der/die Mitarbeiter das System gut, richtig und schnell bedienen können.

Das beste Tool nützt nichts, wenn es nicht verwendet wird. Der Erfolg ist also abhängig von der Nutzung. Nur wenn das Management die Nutzung promotet bzw. durchsetzt, können Ergebnisse entstehen. Ein adäquater Kick-Off, Plan und Reviews sind deshalb ratsam, um das System optimal zu nutzen und in den Arbeitsalltag und dessen Prozesse zu integrieren.

SalsUp vereint die Vorteile beider Ansätze

Wer sein Unternehmen im Bereich Innovationsmanagement oder Digitalisierung aufrüsten möchte, kann sich mit SalsUp eine digitale Plattform an die Seite holen. Das Beste? Unser Konzept vereint die Vorteile beider Ansätze: Consulting und digitale Methoden.

SalsUp ist der erste, europaweite Marktplatz für Innovation, auf dem StartUps, Mittelstand und Sals Angels zusammenfinden. Unternehmen können aus über 60.000 StartUps nach passenden Partnern und Produkten suchen sowie selbst Gesuche einstellen.

So können im persönlichen Portfolio interessante StartUps sowie Suchanfragen mit speziellen Filtern gespeichert werden. Speist die Datenbank neue Einträge ein, die zu ihren gespeicherten Suchen passen, bekommen Unternehmen automatisch Benachrichtigungen per E-Mail oder Push Notifikation.

Die persönliche Betreuung kommt nicht zu kurz

Neben der großen Database sowie der automatisierten und manuellen Bewertung der StartUps als Entscheidungshilfe stellen unseren Kunden zwei Arten von persönlichen Ansprechpartnern zur Seite:

Consultants unterstützen den Mittelstand bei den ersten Schritten in Richtung Plattform. Sie sind der erste Ansprechpartner und beraten zu den Möglichkeiten und Konditionen der Plattform. Das Team wird stetig ausgebaut und deckt derzeit mit einem Netz von X Beratern die gesamte DACH-Region ab.

Ein persönlicher SalsUp Scout übernimmt das Onboarding nach der Registrierung eines Unternehmens. In einem Online-Termin werden alle Funktionen der Plattform erklärt, um eine optimale Nutzung sicherzustellen. Bei Bedarf können außerdem weitere Termine gebucht werden, bei denen zum Beispiel eine konkrete Suchanfrage mit gewissen Anforderungen besprochen und im Nachgang unterstützt werden kann.

Fazit: Auch vor Consulting macht die Digitalisierung nicht halt

Wir haben gesehen, dass viele neue Entwicklungen den Markt erobern. Innovative Tools können dabei den Platz von Consultants einnehmen und nachhaltig Wissen im Unternehmen aufbauen. Entscheidend sind hier wie immer Strategie und die aktive Nutzung der Systeme, um maximalen Mehrwert zu generieren.

Wir dürfen gespannt bleiben, welche weiteren Bereiche als nächstes von Trend-Technologien erobert werden.

Zahlen zu diesem Artikel:
https://de.statista.com/themen/713/unternehmensberatung/
https://de.statista.com/themen/2616/deloitte/
https://de.statista.com/themen/2615/kpmg/
https://de.statista.com/themen/2691/ernst-und-young/
https://de.statista.com/themen/2127/pricewaterhousecoopers/