Wie kann der Mittel­stand inno­vativer werden?

Innovation ist die größte Herausforderung für den deutschen Mittelstand. Gleichzeitig jedoch so wichtig, um auch künftig auf den (Welt)Märkten bestehen zu können. Inzwischen sieht jedes 5. Unternehmen seine Marktstellung durch aufstrebende StartUps gefährdet. Gleichzeitig ist die Innovatorenquote laut KfW auf einem Niedrigstand von 19% angekommen.

Doch welche Lösungsansätze gibt es, um mehr Innovation im Mittelstand zu integrieren?

 

Interne Lösungs­ansätze für mehr Inno­vation im Mittel­stand

Innovationsstrategie entwickeln

Nur wenn die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung Teil einer langfristig ausgerichteten Unternehmensstrategie sind, können mittelständische Unternehmen erfolgreich aus dieser Phase der digitalen Transformation hervorgehen.

Moderne Arbeitsweisen integrieren

Innovation und kreative Ideen werden auch durch Veränderungen und Modernisierung im Arbeitsumfeld gefördert. Integrieren Sie beispielsweise fluide Organisationsformen, moderne Arbeitszeiten-Regelungen, Informationsaustausch über digitale Medien oder dynamische Projektteams aus verschiedenen Abteilungen.

Schwarmintelligenz nutzen

Binden Sie Ihre Mitarbeiter aktiv in den Innovationsprozess ein: Diskussionsrunden, Impuls-Vorträge, Workshops oder ein „Ideen-Tank“, bringen Ideen hervor, die im Tagesgeschäft verloren gehen. Wenn alle miteinbezogen werden, steigert das außerdem die Akzeptanz und Erfolg von Änderungsprozessen im Unternehmen.

Weitere Tipps

  • Erlauben Sie sich Freiräume für Experimentier- und Suchphasen
  • Versuchen Sie den Markt und Ihre eigene Position noch kritischer als bisher zu beobachten
  • Seien Sie offen für Veränderung und Erneuerung von Produkten und Prozessen in Ihrem Unternehmen
  • Checken Sie die Möglichkeiten zur Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen: was kann online abgewickelt oder über Smart Services bereitgestellt werden?

 

 

Externe Lösungs­ansätze für mehr Inno­vation im Mittel­stand

Oft reicht der Blick in das eigene Unternehmen nicht und es empfiehlt sich, „seine Fühler auszustrecken“, um wirklich Innovationen zuzulassen. Auch hier gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten.

 

Hochschulabsolventen werben

Unter den Unternehmen, die Hochschulabsolventen beschäftigen, liegt der Anteil derer mit Digitalisierungs-Ausbau mit 56 % um drei Viertel höher als in Unternehmen ohne Hochschulabsolventen. Machen Sie junge Talente z.B. über Hackathons, Hochschul-Forschungsprojekte oder Abschlussarbeiten auf sich aufmerksam.

Netzwerke aufbauen

Durch Offenheit über Innovationsprozesse und das Einbeziehen des Wissens von Kooperationspartnern (Kunden, Lieferanten, Wettbewerb…) können spezifische Nachteile wie begrenzte Ressourcen und Notwendigkeit der Spezialisierung überwunden werden.

Neue Märkte & Expansionen anstreben

Wagen sich Unternehmen aus Ihrer Komfort-Zone, ergeben sich neue Möglichkeiten: sie geraten in einen intensiveren Wettbewerb und sind umso mehr darauf angewiesen Produkte up to date und Geschäftsabläufe effizient zu halten. Überregionale und ausländische Märkte stellen eine Quelle für neues Wissen und Anregungen dar, die sowohl zu traditionellen Innovationen als auch zum Ausbau der Digitalisierung führen können.

Finanzierung anstreben – wenn nötig

Es gibt zahlreiche Förderangebote des Bundesministeriums für Wirtschaft wie z.B. ZIM, go-innovativ, WIPANO und INNO-KOM.

 

 

*** Top Tipp: StartUp Koopera­tionen ***

96% aller Unternehmen, die bereits mit StartUps zusammengearbeitet haben, würden es wieder tun. Warum? StartUps haben tolle Ideen, innovative Mitarbeiter und arbeiten zumeist mit neuesten Technologien.

Deswegen sind sie die idealen Partner, um Innovationen in etablierten Unternehmen voranzutreiben. Das Beste? Eine StartUp Kooperation vereint die Vorteile aller externen Lösungsansätze:

  • Zusammenarbeit mit jungen Talenten
  • Erweiterung des eigenen Netzwerkes
  • Das Eintreten auf neue Märkte und Zugang zu neuem Wissen

Darüber hinaus muss man keine eigenen Ressourcen in die Entwicklung einer neuen Sparte investieren, sondern lagert sie an das spezialisierte StartUp aus, wodurch nur ein Bruchteil der Investition fällig wird.

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