Marketplace – vom Fisch­markt zur Online-Plattform

„Frischer Fisch! Der beste Fisch der Stadt! Heute besonders günstig!“ – Stop. Im Zeitalter der Digitalisierung sprechen wir beim Thema Marktplatz natürlich nicht vom berühmten Hamburger Fischmarkt mit seinen Marktschreiern. Vielmehr sind es heute die elektronischen Markplätze, die unser Leben ungemein beeinflussen und nachhaltig verändern.

Definition Online-Marktplatz

Prof. Dr. Tobias Kollmann, der den Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen leitet, definiert E-Marketplaces wie folgt:

E-Marketplaces sind elektronisch unterstützte Institutionen zum Austausch von Leistungen. Sie stellen den institutionellen Rahmen für Transaktionsprozesse dar und stehen als selbstständiges Vermittlungsangebot in Konkurrenz zu anderen Distributions- und Kommunikationsmedien.

Diese Marktplätze können somit als Räume interpretiert werden, in denen Anbieter und Nachfrager zusammengeführt und ihre Transaktionsanfragen koordiniert werden. Der Marktplatz-Betreiber übernimmt eine Übersichts-Funktion und sorgt durch technische Voraussetzungen dafür, dass die Akteure zusammenfinden.

Vorteile eines Marktplatzes:

  • Ständige Verfügbarkeit – egal wann, egal wo
  • Jeder kann teilnehmen (Internetzugang vorausgesetzt)
  • Support – Ein E-Marketplace kann Unterstützung für jede einzelne Transaktion bieten
  • Markt-Transparenz (Preis- und Produktfindung) und große Auswahl für Nachfrager
  • Neue Absatzwege / Marktausweitung für Anbieter
  • Senkung der Transaktions-Kosten im Gegensatz zur Einzel-Recherche bzw. Abwicklung

 

Das sind die be­rühm­tes­ten Markt­plätze der Welt

Bei der Betrachtung der erfolgreichsten Marktplätze führt kein Weg an Amazon vorbei. 2019 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von ca. 240 Milliarden Euro – etwa 10,5 davon allein in Deutschland.

Ebay ist vor allem als Auktions-Plattform bekannt geworden, hat „Online-Flohmarkt“ aber inzwischen auf „ebay-Kleinanzeigen“ umgelagert und wandelt sich so immer mehr zu einer klassischen Verkaufs-Plattform.

Die Bedeutung dieser beiden Marktplätze zeigt sich auch in der Anzahl an vertretenen Playern auf den jeweiligen Plattformen. Etwa die Hälfte der Top 1000 Online-Shops in Deutschland vertreibt seine Waren zusätzlich über Amazon (47%) oder Ebay (37%).

Zum Vergleich: das chinesische Pendant Alibaba erreichte im selben Jahr etwa einen Umsatz von 63 Milliarden. Doch auch der asiatische Konzern wächst stetig weiter und es wird spannend zu beobachten, ob er vollends auf den europäischen Markt übertreten wird, oder nicht.

Weitere Zahlen:
https://de.statista.com/themen/757/amazon/
https://de.statista.com/themen/2192/alibaba/

 

Was macht SalsUp zum idealen Markt­platz für Inno­vation?

Auf SalsUp bieten wir keine klassischen Waren, sondern Innovation an. Dafür bieten wir unseren Mitgliedern im Kern zwei unterschiedliche Bereiche:

Showroom
Hier können sich unsere StartUps von ihrer besten Seite zeigen, ihr Profil befüllen und sich so potenziellen Kooperationspartnern aus dem Mittelstand präsentieren. Neben Angaben zur Idee, Produkt und Team können auch Flyer, Pitch-Decks und weitere Informationen hinterlegt werden.
Umfassende Filter- und Such-Funktionen, ermöglichen es dem Mittelstand, passende StartUps für die eigene strategische Ausrichtung zu finden und für eine Zusammenarbeit anzufragen. Die Kooperationen können dabei von Vertrieb, über Technologie bis hin zu Investments reichen und individuell abgestimmt werden.

Innovation Hub
Unser brandneuer Innovationhub ermöglicht es StartUps, verschiedene Produkte, Dienstleistungen und Lösungen anzubieten und genauer vorzustellen.
Mittelständler und Angel können diese entweder durchsuchen oder selbst gezielte Gesuche einstellen. Dadurch schaffen wir den ultimativen Platz für Angebot von und Nachfrage nach Innovation.

Sie möchten den ersten, europaweiten Marktplatz für Innovation live erleben?
Fordern Sie jetzt Ihre persönliche Demo an und lassen Sie sich von SalsUp begeistern!